Sommerfest am 17.06.2017 in Schleiz

Der Bewohnerrat des Erwachsenbereiches beschloss in einer seiner Sitzungen Ende 2016 das Thema des Sommerfestes „Das Leben auf einem Bauernhof“. Mit Vorschlägen zur Gestaltung sparten die Bewohnerräte nicht.  Einmal das Thema in die Gruppen getragen, kamen viele tolle Ideen von den Bewohnern, den Pädagogen und vom technischen Personal, um das Fest zu gestalten. Die Besten wurden vom Bewohnerrat ausgewählt und flossen in das Sommerfest ein.

Aus Luftballons und Pappmaché  stellten Bewohner  in vielen Stunden lustige Tierköpfe und Figuren, wie Schafe und Schweine, her. Vogelscheuchen, eine witziger als die andere bastelten die einzelnen Gruppen und brachten sie im Festgelände des Wohnheimes „Wisentablick“ an. Die Bewohner gestalteten gemeinsam mit den Pädagogen der Gruppen des „Wisentablick“ gemütliche Sitzecken. Feldblumensträuße schafften eine sommerliche Atmosphäre. Jeder trug auf seine Weise zum Gelingen des Festes bei. Kollegen brachten ihre Tiere mit. Ziegen, Kaninchen, Meerschweine wurden von ihnen ausgestellt und spazieren geführt. Mit Pferden durfte man das Gelände umreiten. Der Geflügelzüchterverein stellte Hühner und Tauben aus. Ein mobiler Streichelzoo war mit einem Alpaka auf dem Gelände unterwegs. Das Tier, ein beliebtes Fotomodel, brachte  viel Spaß und Freude. Beim Hasenbingo konnte man sein Glück probieren. Viele Angebote für Kinder standen  unter dem Thema  „Bauernhof“. Gutes Essen und große Bleche Bauernkuchen brachten die Mitarbeiter unserer Küche auf den Tisch. Für leckere Drinks sorgte die Gruppe W1. Empfangen wurde man vom Anblick einer riesigen Kuh. Aus ihr konnte frische Milch gezapft werden. Gesponsert von der  Agrar Kooperation Pahren war das Tier am Vortag des Festes auf dem Grundstück des Geländes unter großem Lachen der Anwesenden angekommen. Es handelte sich um einen Milchautomaten in Form einer übergroßen Kuh. Melktraining gab es an einem anderen Stand.

Mit welchen Geräten Bauern früher arbeiteten und was zu ihrem Hausrat gehörte war in einem kleinen Museumszelt zu sehen. Kollegen, die solche Dinge noch zu Hause hatten, waren bereit, diese Stücke zu zeigen. Heute gehört ein Traktor auf den Bauernhof. Auch der war da.Traditionell wird zu den Sommerfesten  eine Tombola durchgeführt, deren Erlös dem Förderverein des PZ Schleiz zufließt. Eltern, Betreuer, Mitarbeiter und Firmen der Region hatten dafür gesorgt, dass hübsche Preise verfügbar waren.
Livemusik und eine kleine Tanzshow von einem Verein aus Friesau rundeten ein gelungenes Fest ab.

 
 

Bildungsreise nach Sachsen

Das Recht auf Bildung für alle Bürger ist im Grundgesetz festgeschrieben. Diesem Recht kommen wir gerne nach! Jedes Jahr treffen sich interessierte Klienten des HFS zu einer Bildungsreise.

Der Bewohnerrat der Erwachsenenwohnheime Schleiz organisierte ein Bildungstreffen in Plauen (Sachsen). Inhalt war die Vorstellung eines Teils des Bundeslandes Sachsen. Mitte Mai 2017 trafen sich 40 Teilnehmer von verschiedenen Einrichtungen des HFs in der Jugendherberge „Alte Wache“ in Plauen. Dabei waren Bewohner aus Putbus, Weddingstedt, Heide, Hamburg und Schleiz. Auch ambulant betreute Klienten aus Hamburg waren dieses Mal dabei.
Der Abend der Anreise stellten sich die Teilnehmer vor. Nachdem in diesem Jahr schon das 4. Treffen stattfand, gab es unter einigen Klienten viel Wiedersehensfreude. Noch am Abend wurde ein Film der Sendung „Sehen statt Hören“ gezeigt, in dem die Redaktion des Bayrischen Rundfunks ein Projekt der Schleizer zum Thema „Vater und Sohn Geschichten“ begleitete.
Der Zeichner Erich Ohser lebte in Plauen. Der Besuch der Ausstellung im gleichnamigen Museum war ein Programmpunkt der Bildungsreise.

Der Tag 2 stand ganz im Zeichen des Kennenlernens der Stadt Plauen. Die Jugendherberge war früher die Feuerwache der Stadt. So lag es nah, das neue Gebäude der Plauener Berufsfeuerwehr zu besuchen. Die Kameraden zeigten die modernen Übungsräume, die Löschtechnik und die entsprechenden Fahrzeuge dazu.
Die traditionsreiche Stadt war früher eine Bergbaustadt. Das unterhöhlte Stadtzentrum bietet eine interessante Möglichkeit, die Stadt unter Tage zu besichtigen. Das Alaun (ein Salz) wurde für die Textilindustrie der Stadt benötigt. Die Führung durch die „Unterwelt“ wurde in Gebärdensprache gedolmetscht, sodass man viel Interessantes lernen konnte. Ein besonderer Höhepunkt war das Abendprogramm mit Jörg Simmat. Der aus Filmen bekannte Schauspieler (z.B. „Der Turm“, Oscar nominiert) bot hervorragende Schauspielszenen in Form von Pantomime. Das Programm hatte der Künstler nur für unsere Gruppe und für diesen Abend zusammengestellt. Das Publikum war begeistert.

Am 3. Tag beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Volkskunst des Erzgebirges, speziell mit dem Instrumentenbau in Markneukirchen und Umgebung. Der Besuch des Musikinstrumentenmuseums machte allen Spaß. Der Klanggarten zeigte, dass auch Menschen mit Hörschädigung durchaus Klänge aufnehmen können. Selbst ausprobieren ist immer noch das Beste, um Erfahrungen zu sammeln.
Die Weltraumausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz stand am Nachmittag auf dem Programm. Kein Geringerer als Dr. Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All, wurde in diesem kleinen Ort geboren und wohnte auch viele Jahre da. Eine Stunde bevor wir ankamen war er sogar höchstpersönlich in der Ausstellung. Schade, aber dennoch startete die Gruppe mit einem Space Shuttle ins All. Die perfekte Illusion…
Ungezwungen und mit viel Spaß gab es im Rahmen der Bildungsreise immer Möglichkeiten sein Wissen zu erweitern und vor allem soziale Kontakte zu pflegen.
2019 wird es die nächste Bildungsreise in dieser Form geben… dann in Hamburg.

 

Sommerfest am 17.06.2017 in Heide

Fröhliche Gesichter wohin man auch sah! Kein Wunder, denn auch beim mittlerweile 5. Sommerfest des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes in Heide gab es wieder viel zu entdecken, auszuprobieren und auch zu gewinnen. Die Mitarbeiter und die mehrfachbehinderten hörgeschädigten Menschen des Stiftungsverbundes haben wieder ein tolles buntes Programm auf die Beine gestellt. Auf dem Gelände der Heider Werkstätten im Heider Industriegebiet erlebten Akteure und Gäste einen abwechslungsreichen Nachmittag. Und wie auf Bestellung, war auch in diesem Jahr das Wetter wieder perfekt!

Die Liste der Attraktionen ist lang und es war wirklich für jeden etwas Spannendes dabei: Große und kleine Leute erfreuten sich an dem Spiel mit den Miniatur Treckern, manch einer drehte ein rasante Runde auf einem der Quads, andere saßen in gemütlicher Runde am Lagerfeuer und warteten auf ihr leckeres Stockbrot, viele Besucher ließen sich in der Fotoecke ablichten und nahmen stolz schöne Bilder mit nach Hause. Außerdem konnte man sich phantasievoll schminken lassen oder Blumentöpfe anmalen und bepflanzen. Hier kamen besonders die Kinder auf ihre Kosten. Viel Spaß machten auch das Dosenwerfen und die kleinen Preise, die es hier zu gewinnen gab. Für die ganz kleinen Gäste hatte das Technische Hilfswerk Heide eine Attraktion vorbereitet. Sie durften auf den kleinen blauen THW Bobby Cars um die Wette über das Gelände sausen und fanden das prima.

Für Interessierte stellten die Mitarbeiter des Wohnheimes Tensbüttel einige Rollfiets zur Verfügung. Diese speziellen Fahrräder machen es möglich, gemeinsam mit körperlich eingeschränkten Menschen Fahrrad zu fahren und sich so zu zweit sicher und entspannt fortzubewegen.

Außer den Mitmach-Angeboten gab es aber auch wieder zahlreiche Aufführungen. Den Anfang machten die Line Dancer. Und so mancher Gast fragte erstaunt „Wie geht das, tanzen ohne die Musik hören zu können?“ Dass es geht, bewiesen die Tänzer mit einer gelungenen Vorstellung ihres Könnens. Und spätestens als die Trommler der Gruppe Policia do Samba ihren Auftritt hatten, wurde einiges klar. Die Vibrationen, der Rhythmus und schließlich auch die energiegeladene Stimmung übertragen sich auch auf Menschen mit einer Hörschädigung.

Ebenso erstaunt wie begeistert waren viele Gäste von der Vorführung des Gebärden-Chors des Stiftungsverbundes. Zu einem sehr emotionalen Lied gebärdeten die hörgeschädigten Künstler den Text und legten viel Gefühl in ihre Darstellung. Manch Zuschauer bekam vielleicht erstmals eine Idee von der Schönheit und Ausdrucksstärke der Gebärdensprache und der Applaus war garantiert! 

Und - kein Fest ohne leckeres Essen. Das Küchenteam der Heider Werkstätten, unterstützt durch Kolleginnen aus der Hauswirtschaft des Wohnheimes Büsumer Straße, hatte wieder tolle Leckereien vorbereitet und bot einen erstklassigen Service. Es gab köstlichen Kuchen und die ganz Hungrigen ließen sich Mega-Burger mit Pommes und Salat schmecken. Für den „kleinen Hunger“ haben die Schleizer Mitarbeiter des Stiftungsverbundes wieder die so langsam legendären Thüringer Rostbratwürste auf den Grill gelegt. So lecker die Würstchen, so lang war auch die Schlange an der Wurstbude.

Wer es lieber süß mochte, kam an dem Stand mit der Zuckerwatte auf seine Kosten. Hier wickelten Mitarbeiter vom Marktkauf Heide den Zucker um die Holzstäbchen. Die Besonderheit dabei: der Verkaufserlös geht als Spende an den Stiftungsverbund. Wir sagen herzlichen Dank dafür!

Nicht zuletzt bereitete die große Tombola allen Beteiligten wieder Spannung und Freude. Zahlreiche Firmen haben viele hunderte große und kleine Geschenke gestiftet und die meisten der Loskäufer gingen als glückliche Gewinner nach Hause. Wir danken auch den Spendern ganz herzlich!

Das war ein gelungener Nachmittag mit viel Spaß, Ausgelassenheit und guter Laune für alle. Für Menschen mit und ohne Behinderung.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben!

 

Marktkauf Heide mit deren Zuckerwattestand. Auch waren Sie einer der großzügigen Spender unserer Tombola.

7. Jenaer Firmenlauf

Bei bestem Laufwetter, Temperatur so um die 20 Grad Celsius, trafen sich 3000 laufbegeisterte Thüringer zum 7. Jenaer Firmenlauf. Auch in diesem Jahr waren wir wieder dabei, 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Herbert-Feuchte-Stiftungsverbundes. Gegen 16:30 Uhr setzten wir uns von Schleiz aus mit zwei Bussen in Bewegung, um pünktlich zum Startschuss um 19 Uhr im Jenaer Ernst-Abbe-Stadion an der Startlinie zu stehen. Die Stimmung war gut und wie es sich für Läufer gehört, wurde tüchtig tiefgestapelt. Sprüche waren zu hören wie: „Dieses Jahr bin ich nicht so gut trainiert“, oder „Ach hör auf, ich habe noch die Transponder vom Firmenlauf 2016 an den Schuhen“.  Je näher wir ans Stadion kamen, desto mehr stieg die Aufregung sowohl bei den ambitionierteren Läuferinnen und Läufern, als auch bei denen ohne ehrgeizige Ziele. Nach der gemeinsamen Erwärmung liefen wir im Strom des großen Starterfeldes auf die sehr schöne 5,8 km lange Strecke um das Stadion des Drittliga-Aufsteigers Carl Zeiss Jena. Die Zuschauer am Streckenrand und auf der Tribüne im Stadion sorgten für eine tolle Stimmung und motivierten die Finisher auf der Zielgeraden. Glücklich im Ziel, galt es erst einmal Trinken zu fassen und sich als Team zu sammeln. Nach unserer internen Siegerehrung zeigte jeder stolz seine Urkunde und auf dem Weg nach Schleiz wurde noch ordentlich über Zeiten, Streckenverlauf und neue Ziele diskutiert. Typisch Läufer eben! 


Närrisches Treiben im Heider Stadttheater

Frösche, Katzen, Mäuse, Bienen, Erdbeeren, Supermänner, Sträflinge,…
Der Herbert Feuchte Stiftungsverbund hat in diesem Jahr zur Faschingsfeier in das Stadttheater Heide eingeladen und die Besucher kamen in ausgefallenen Kostümen und in bester Feierlaune.
Und es wurde ihnen viel geboten. Ein DJ sorgte mit fetziger Musik für gute Stimmung. So wurde viel und ausgelassen getanzt und auch eine riesige Polonaise durch das gesamte Stadttheater durfte auf keinen Fall fehlen. Und da die Musik so richtig laut aufgedreht werden konnte, hielten sich viele der hörgeschädigten Gäste nahe bei den Musikboxen auf und genossen die Vibrationen.
Ein weiteres Highlight war die eindrucksvolle Licht- und Lasershow. Fantastische Effekte sorgten für große Begeisterung. Und - nicht nur prominente Filmstars werden bei großen Veranstaltungen fotografiert! Im Foyer des Stadttheaters war eine toll ausgestattete Fotoecke aufgebaut und viele der Narren nutzen die Gelegenheit, ein schönes Foto von sich machen zu lassen. Natürlich konnte man sich zwischendurch auch etwas stärken. Kartoffelsalat und Würstchen fanden bei allen Besuchern großen Anklang.
Dass die Faschingsfeier in diesem Jahr im Stadttheater stattfand, gefiel allen Beteiligten außerordentlich gut. Hier war alles schön bunt und närrisch geschmückt und es war genug Platz für alle da. Vor allem die Besucher, die mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs waren, konnten sich ungehindert bewegen.
Fazit: Über 160 Besucher erlebten einen unvergesslichen Abend!
Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer!


Der Familienunterstützende Dienst FUD und das FF-BZ Jena eröffnen neue Räume in der Saalestadt

Artikel aus "Thüringer Landeszeitung" und "Ostthüringer Zeitung"




Neubau des Wohnheimes in der Büsumer Straße 11-13 /Zeitungartikel der Dithmarscher Landeszeitung vom 13.10.2016


Besuch der Deutschen Fernsehlotterie im Altenheim für Gehörlose in Hamburg

Im April 2016 wurde das Altenheim für Gehörlose von der Deutschen Fernsehlotterie in einer Höhe von 300.000 € gefördert.

Aus diesem Anlass wurden im Sommer 2016 Videobeiträge zur Ziehung der Gewinnzahlen und der Förderung des Altenheims für Gehörlose produziert.

Einer der beiden Videobeiträge wurde bereits im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Um diese noch einmal zu sehen, klicken Sie bitte hier und hier.