Halloween Party in der Dithmarscher Grillscheune

Gespenster, Hexen und Vampire fieberten dem alljährlichen Highlight der Halloween Party entgegen. Für insgesamt 195 Bewohner und Mitarbeiter des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes (HFS) war es dann endlich am 24.10.2019 wieder soweit. Zum 14. Mal folgten sie der Einladung in die Grillscheune in Dellbrück. Die Gastgeber, Familie Schwien, verwöhnten die phantasievoll gekleideten Teilnehmer mit leckeren Grillschinken und Getränken. Nach dem Essen ging es dann für die unheimlichen Gestalten auf die Tanzfläche  und es wurde ausgelassen getanzt. Lasershow und Gespensteranimationen sowie die gruselig geschmückte Halle schafften eine schaurig-schöne Atmosphäre. Süßes oder Saures durfte natürlich auch nicht an diesem Abend fehlen und so konnten sich die Gäste aus der „Hexenküche“ damit ausreichend versorgen. Wieder einmal eine gelungene Halloween Party mit glücklichen und zufriedenen Gästen.

Der HFS dankt der Familie Schwien, dass sie diese Veranstaltung wieder einmal möglich gemacht haben.

Tag der Gebärdensprache

Der Tag der Gebärdensprache hat seinen Ursprung bereits 1951. Der Weltverband der Gehörlosen (WFD World Federation of the Deaf) war Initiator dieses Gedenktages, der schließlich 2017 offiziell durch die Vereinten Nationen zum internationalen Welttag der Gebärdensprache erklärt wurde. In Deutschland wird der Tag der Gebärdensprache seit 1970 gefeiert.

In diesem Jahr haben der Dithmarscher Gehörlosen-Verein und der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein e.V. den Tag der Gebärdensprache unter dem Motto „Wir wollen nicht draußen bleiben!“ in Heide veranstaltet. Mit unterschiedlichen Programmpunkten wurde auf die leider noch zahlreichen Kommunikationsbarrieren für gehörlose Menschen insbesondere im Bereich Kultur, Freizeit und Bildung aufmerksam gemacht.

Der Heider Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat, die Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und der Landesbeauftrage für Menschen mit Behinderungen des Landes Schleswig-Holstein, Ulrich Hase, nahmen die vorgetragenen politischen Forderungen, Kommunikationsbarrieren durch einen vermehrten Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern abzubauen, aufgeschlossen entgegen.

Bewohner, Klienten und Mitarbeiter des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes waren ebenfalls als Gäste Teil der Veranstaltung.

Herbstsportfest im Pädagogischen Zentrum Schleiz

 

Im Schulgelände des Pädagogischen Zentrums Schleiz trafen sich am letzten Samstag ca. 300 Kinder und Jugendliche aus dem Schulbereich sowie Bewohner aus dem Erwachsenenbereich und viele Mitarbeiter zum gemeinsamen Sporttreiben.

Bei herbstlichem, aber nicht unfreundlichem Wetter konnte sich jeder entsprechend seiner Interessen an 17 Stationen betätigen. Es gab jede Menge Spaß beim Pedalo fahren, Skilauf, Leitergolf, Curling, Dart, Minigolf, Buchstabenspiel um nur einige Stationen zu nennen.

Für alle Teilnehmer gab es dann zur Siegerehrung Medaillen, die unter großem Beifall und viel Applaus entgegen genommen wurden.

"Stilles Wochenende" in Berlin 2019

Am dritten Augustwochenende war es wieder soweit, Frau Merkel lud zum „Tag der offenen Bundesministerien 2019“ ein. Zum fünften Mal nutzten wir vom PZ Schleiz das Angebot und reiste im Rahmen eines „Stillen Wochenendes“ nach Berlin. „Stilles Wochenende“ bedeutet, dass alle Bewohner und Begleiter auf ihre Stimme verzichten und sich ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache unterhalten.

Am Freitagmorgen machten wir uns als achtköpfige Gruppe auf den Weg nach Berlin. Schon die erste Station war ein echtes Highlight. Wir waren in der Kinemathek, dem Deutschen Museum für Film und Fernsehen, zum Workshop „Rund um den Trickfilm“ mit der Animationsfilmregisseurin Gitte verabredet. Im Foyer der Kinemathek empfingen uns die gehörlose Gebärdensprachdolmetscherin Corinna und ihre hörende Kollegin Laura. Beide brachten uns in den Arbeitsraum. Unter Gittes Anleitung gestaltete jeder von uns sein eigenes bewegliches Abbild aus Tonpapier und schickte es auf eine Trickfilmreise durch Berlin. Nach 3,5h Arbeit war unser kleiner Film fertig.

Samstagvormittag stand der Besuch des Fernsehturms an. Mit dem Fahrstuhl ging es rasend schnell zur Aussichtsplattform. Aus über 200 Meter Höhe konnten wir die Siegessäule, das Reichstagsgebäude, das Brandenburger Tor und viele andere Sehenswürdigkeiten erkennen. Mit der S-Bahn fuhren wir weiter Richtung Bundesinnenministerium. Dort angekommen, begrüßten uns sehr freundliche Bundespolizisten an den Sicherheitskontrollen, die gleich wissen wollten, wie „Guten Tag“ gebärdet wird. Es war für uns alle sehr spannend, so genau kontrolliert zu werden. Auf dem Gelände des Ministeriums gab es viel zu sehen und zu machen. Gleich nach unserer Ankunft, konnten wir die Fallschirmspringer der GSG9 beim Fliegen bestaunen. Mindestens genauso beeindruckend war der Programmpunkt zum Thema „Polizeihunde“. In lustigen und aktionsgeladenen Rollenspielen zeigten die Hunde und ihre Hundeführer was sie alles können und wie Verhaftungen vollzogen werden.

Am Sonntagvormittag besuchten wir den Deutschen Bundestag. Zwei Gebärdensprachdolmetscher wurden uns vom Services des Bundestags gestellt. Sie ermöglichten uns eine tolle barrierefrei Führung durch das ganze Gebäude. Wir durften sogar an der Tür der Bundeskanzlerin Angela Merkel klopfen. Leider war sie an dem Tag nicht im Reichstagsgebäude anzutreffen. Wir sahen sie jedoch am Nachmittag im Bundeskanzleramt, die letzte Station unserer Sprachreise. Auf der Bühne begrüßte die Bundekanzlerin alle Gäste zum Tag der offenen Ministerien. Ihre Rede wurde von einer Gebärdensprachdolmetscherin übersetzt. So konnten alle gehörlosen Besucher dem Geschehen auf der Bühne folgen.

Gegen 21 Uhr waren wir müde aber glücklich zurück in Schleiz. Das Wochenende wird uns allen lange in sehr guter Erinnerung bleiben. Viele freuen sich jetzt schon auf das nächste „Stille Wochenende“ in Berlin 2020.

 

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Internationales Gehörlosentreffen in Österreich

Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ lud die Lebenswelt Schenkenfelden vom 10.07.-12.07-2019 zu ihrem 20-jährigen Bestehen zum Internationalen Gehörlosentreffen nach Österreich ein.

Insgesamt 200 Teilnehmer aus Deutschland und Österreich, darunter 40 Teilnehmer vom Herbert Feuchte Stiftungsverbund aus Schleiz, Hamburg, Putbus und Heide, machten sich auf den Weg zu dem Treffen für gehörlose Menschen mit einer Mehrfachbehinderung.

Trotz der langen Anreise war die Stimmung bei der Ankunft ausgelassen und alle freuten sich auf ein Wiedersehen mit den anderen Teilnehmern.

Nach der offiziellen Begrüßung am Mittwoch begann das spannende Programm und die Teilnehmer wurden für verschiedene Workshops in Arbeitsgruppen eingeteilt. Zur Auswahl standen Theater, Kochen, Wandern, Spaß & Spiel, Gebärdenlieder, Kreatives und Sinneswahrnehmung.

Am Donnerstag stand die große Jubiläumsfeier für die Lebenswelt Schenkenfelden auf dem Plan. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einem Festumzug durch Schenkenfelden mit Blasmusik und österreichischen Trachten wurde für Begeisterung gesorgt. Zusammen mit 700 Gästen zu diesem besonderen Fest wurde bei zünftiger Musik und landestypischem Essen kräftig gefeiert.

Am letzten Tag des Internationalen Gehörlosentreffens dann, wurden die Ergebnisse der Workshops auf der großen Bühne präsentiert. Alle waren begeistert.

Nach dem Mittagessen endete der offizielle Teil der Veranstaltung und die Teilnehmer verabschiedeten sich voneinander. Viele der Teilnehmer des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes verbrachten den Freitagnachmittag noch damit, sich die schöne Altstadt von Linz anzuschauen und traten dann am Samstag glücklich und mit vielen neuen Erlebnissen im Gepäck die Heimreise an.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Lebenswelt Schenkenfelden für die Einladung zu dieser tollen Veranstaltung und freuen uns auf das nächste Treffen, das 2021 wieder in Albersdorf in Dithmarschen stattfinden wird.

Sommerfest 2019 auf Rügen

Am 19.06.2019 feierten die Kinder unserer Schule und die Bewohner unseres Wohnheimes erstmals zusammen mit den Rügener Werkstätten ein großes Sommerfest. An diesem sehr heißen Sommertag gab es auf dem DRK Gelände in Bergen ein buntes Programm für jedermann, wie zum Beispiel einen Fahrradparcours, Torwand- und Armbrustschießen, ein Stockfangspiel, Entenangeln, Pferde reiten und vieles mehr. Natürlich durfte auch eine Tombola mit tollen Preisen nicht fehlen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Die Rügen Kracher und Bluesrausch. Aber auch die Auftritte unserer Schüler und der Tanzgruppe der Rügener Werkstätten sorgten für ordentlich Schwung. Es wurden Musikinstrumente gebaut, die man zum Schluss der Veranstaltung gleich auf der Bühne ausprobieren konnte. Wer eine schöne Erinnerung an diesen besonderen Tag mit nach Hause nehmen wollte, füllte sich eine Flasche mit diversem Strandgut. Für das leibliche Wohl wurde wieder einmal sehr gut gesorgt. Es gab ein umfangreiches Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Eis, Bratwurst und leckere Smoothies. Gemeinsam hatten alle viel Spaß und es war ein rundum gelungenes Fest!

Erste Poolparty im Schleizer Wohnheim

Am Montag, den 01.07.2019, feierte der Kinder- und Jugendbereich des Pädagogischen Zentrums Schleiz, das Ende dieses Schuljahres mit einer Poolparty. Bei heißem, sonnigem Wetter konnten sich die Bewohner und Bewohnerinnen der Fröbelstraße sowie der Außenwohngruppe Seubtendorf in verschiedenen Pools abkühlen, auf der Wasserrutsche rutschen oder Gebrauch von den zahlreichen Wasserbomben machen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – es gab Eisbecher, sommerliche Säfte und zum Abschluss des Tages wurde der Grill angezündet. Die Bewohner und Bewohnerinnen sowie die Mitarbeiter genossen den Nachmittag und freuen sich auf die Wiederholung im nächsten Sommer.

Sommerfest 2019 bei den Heider Werkstätten

Unser Sommerfest bei den Heider Werkstätten war auch in diesem Jahr wieder einmal ein voller Erfolg. Bei bestem Wetter mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel konnten wir zahlreiche Besucher begrüßen und gemeinsam ein buntes Fest mit vielen tollen Aktivitäten und Leckereien feiern. Den gesamten Nachmittag über konnten unsere Gäste auf dem weitläufigen Gelände der Heider Werkstätten verschiedene Stationen anlaufen und bspw. Fotos vor einer Fotobox mit witzigen Requisiten schießen, Dosen werfen, Quad, Strandbuggy oder Go-Kart fahren, reiten oder Fussball-Dart spielen. Der Clown Peppino sorgte mit seinem Programm für Unterhaltung und gute Laune und die Line-Dancer-Gruppe der Heider Werkstätten mit ihrer Aufführung für ordentlich Schwung. Besonders beliebt war auch unsere tolle Tombola, die dank großzügiger Spenden wirklich beeindruckend war. Viele leckere Torten und Kuchen, aber auch deftige Speisen, wie Thüringer Bratwurst und Spießbraten mit Bratkartoffeln, rundeten unser Sommerfest kulinarisch ab.

Die Einnahmen des Festes fließen in das Freizeit-, Bildungs- und Kulturprogramm unserer Einrichtungen und kommen den Bewohnern somit direkt zugute.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern, bei den großzügigen Spendern, bei unseren Bewohnern und Beschäftigen sowie deren Angehörigen und selbstverständlich auch bei all unseren Gästen! Es war ein wirklich großartiges, gelungenes Fest.

Die 1. Norddeutschen Gehörlosen-Seniorentage

Vom 14. bis 16. Juni 2019 fanden in Hamburg die 1. Norddeutschen Gehörlosen-Seniorentage statt. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam vom Gehörlosenverband Hamburg e.V. und den Schwester-Verbänden aus Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen und entstammt der Idee von Alexander von Meyenn (Seniorenbeauftragter des Gehörlosenverbandes Hamburg e.V.). Die drei Tage wurden komplett dem Thema „Hilfe und Unterstützung für gehörlose Senioren“ gewidmet und waren gespickt mit einem bunten Programm zur Wissens- und Informationsvermittlung. Aber auch ein reger Austausch war erwünscht. So begann die Veranstaltung mit einem Kaffeeklatsch und einem Quizabend, der einem ersten Kennenlernen der ca. 200 angemeldeten Senioren diente. Am Samstag folgte eine Fachtagung mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Hilfe und Unterstützung zum barrierefreien Leben“. Außerdem konnten an vielen Informationsständen von Vereinen und Verbänden Gespräche geführt und direkte Kontakte geknüpft werden. Auch der Herbert Feuchte Stiftungsverbund wurde von Angelika Osbahr und Arne Hinrichs, Einrichtungsleitung und stellvertretende Einrichtungsleitung des Altenheims für Gehörlose in Hamburg, repräsentiert. „Wir wurden von vielen Besuchern angesprochen - von älteren Personen aus Hamburg und auch aus anderen Bundesländern, von jüngeren Personen, die sich für Arbeitsplätze interessierten und auch von Personen, die in anderen Bundesländern im Bereich Pflege und Betreuung mit hörgeschädigten Menschen tätig sind. Es war ein toller Tag mit spannendem Austausch und es war sehr schön, dass wir dabei sein konnten!“, sagt Angelika Osbahr.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Ausflügen, wie bspw. Stadt- und Hafenrundfahrten, Theaterbesuchen und Museumsführungen. Natürlich fanden alle Programmpunkte auf Gebärdensprache statt, ebenso wie die große Abschlussdiskussion am Sonntag mit den vier Seniorenbeauftragten der beteiligten Gehörlosenverbände.

Jenaer Firmenlauf 2019 – wir waren dabei

Mit 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Jena, Gera, Schleiz und Erfurt waren wir am 22. Mai beim 9. Jenaer Firmenlauf dabei. Insgesamt hatten sich 3500 Läuferinnen und Läufer auf der 5,8 km Strecke bewegt, getreu dem Motto: „Dabei sein ist alles!“, denn vorrangiges Ziel des Firmenlaufs ist nicht das Erreichen von läuferischen Bestzeiten, sondern die gemeinschaftliche Freude an der Bewegung.

Informationstag für Eltern mit hör- und sprachbehinderten Kindern in Jena

Am 18. Mai veranstalteten die Forschungsgruppe „Soziale Potenziale bei Autismus“ des Instituts für Psychologie an der FSU Jena gemeinsam mit den Frühförder- und Beratungszentren des Herbert Feuchte Stiftungsverbunds an der Universität Jena einen Informationstag der sich um die Themen „Hören, Gebärden und Unterstützte Kommunikation (UK)“ drehte. Neben Eltern, waren auch Mitarbeiter*innen von Ämtern, Kindergärten und weiteren Einrichtungen und Institutionen unter den etwa 70 Gästen der Tagung.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der Teams durch Gabriele Kühn, Leiterin der Frühförder- und Beratungszentren, nahm Prof. Dr. Schweinberger vom Institut für Psychologie der FSU Jena die Zuschauer und Zuhörer mit in eine Reise in das Menschliche Ohr. Sein Vortrag behandelte die Grundlagen des Hörens. Zunächst erläuterte er die Anatomie des menschlichen Hörens, ging dann auf zentrale psychologische Funktionen des Gehörs (sprachliche und emotionale Kommunikation, Personenerkennung, auditorische Lokalisation, Musik) ein und erläuterte ebenso die Psychophysik (Hör- und Schmerzschwellen und deren Frequenzabhängigkeit) sowie Perspektiven der Diagnose des Hörens einfacher und komplexer Schalle mit audiometrischen und elektrophysiologischen Verfahren.

Anschließend referierte Kerstin Töpel vom Frühförder- und Beratungszentrum Schleiz über den Stellenwert von kommunikativen Kompetenzen für eine Nutzung von Unterstützter Kommunikation (UK) und wie diese Fähigkeiten gefördert werden können. In Deutschland leben etwa 300.000 Menschen, die zwar hören aber nicht lautsprachlich sprechen können. Hier setzt eine individuelle Förderung im Bereich der Unterstützen Kommunikation (UK) an. Ziel ist das kompetente Nutzen von nicht-elektronischen oder elektronischen Kommunikationshilfsmitteln. So kann sichergestellt werden, dass Menschen mit einer Einschränkung im Bereich der aktiven Kommunikation bewusst, kompetent und selbstbestimmt an den unterschiedlichsten Aktivitäten teilhaben können.

Nach einer kurzen Kaffeepause, die den Besuchern auch Raum zum Austausch eigener Erfahrungen oder für Gespräche über die Vorträge bot, schloss sich der letzte Vortragsblock vor den Workshops an.

Kristin Hennies, vom Frühförder- und Beratungszentrum Erfurt, und Prof. Dr. Johannes Hennies, von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, berichteten in ihrem Vortrag vom Konzept und den Gelingensfaktoren bei der Umsetzung der ersten bimodal-bilingualen Gruppeninklusionsklasse Deutschlands in der Thüringer Gemeinschaftsschule am Roten Berg in Erfurt. Acht Kinder mit Hörbehinderung und zwei hörende Kinder gehörloser Eltern (Codas) besuchen hier gemeinsam mit hörenden Kindern den Primarbereich. Die beiden Referenten gingen in ihrem Vortrag auch detailliert auf die familienorientierte bimodal-bilinguale Frühförderung durch das FFBZ Erfurt und die von der Begleitforschung erfassten Ausgangskompetenzen bzw. individuellen Entwicklungsfaktoren der Kinder ein.

Nach der anschließenden Mittagspause, die viele Besucher für weitere Gespräche nutzten, wurden in zwei Durchläufen 5 verschiedene Workshops angeboten, sodass die Besucher an jeweils zwei Workshops teilnehmen konnten. Während der Pausenzeiten wurden auch die Informationsstände von Hörstil und REHAVISTA gut besucht. Hier konnte man sich über Hörgerätetechnik oder elektronische Kommunikationsmittel, Kommunikationstafeln und adaptiertes Spielzeug informieren und beraten lassen.

Die Mitarbeiter*innen der Frühförder- und Beratungszentren Schleiz, Erfurt, Jena und Gera sowie das Team der Hörstil Kids Erfurt hatten Workshops zu den Themen „Alltagsbezogene Kommunikation – Förderung mit einfachen und komplexen Sprachausgabegeräten“, „Musiktherapie bei Menschen mit Hörbeeinträchtigung“, „Schnupperkurs Deutsche Gebärdensprache (DGS)“, „Gebärdensprache in der Praxis“ und „Hörtechnik“ vorbereitet.

„Es war ein toller Tag! Wir konnten uns mit anderen Eltern austauschen und haben viel Neues erfahren“, resümierte Susann Strecker, die mit ihrem Mann den weiten Weg aus dem Eichsfeld zum Elterninformationstag auf sich genommen hatte. Aber nicht nur Eltern gaben positives Feedback auch Pädagogen und Fachkräfte im Betreuungsbereich betonten, dass sie durch die Veranstaltung neuen Input mit in ihre Arbeitsbereiche nehmen können.

Roteiche gepflanzt

Die Bewohner des Wohnheims im Heimweg in Heide können sich seit Kurzem an einer schönen amerikanischen Roteiche erfreuen. Die Umgestaltung des Innenhofes der Anlage war bereits in Planung und durch eine Spende konnte die Umsetzung des Projektes bereits im April dieses Jahres erfolgen. Die Spende erhielt das Wohnheim vom Verein zur Förderung mehrfach behinderter Hörgeschädigter e.V., der im Oktober 2017 mit einem Zusammenschluss zweier Fördervereine, dem Förderverein der Familie Madjera Stiftung und dem Förderverein des Wohnheims Heimweg, gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, die Bewohner der Wohneinrichtungen des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes zu unterstützen, bzw. Maßnahmen und Aktivitäten zu fördern, die eine wirksame Hilfe bedeuten. Durch Spenden und Mitgliederbeiträge finanziert, konnte nun dieser besondere Baum gepflanzt werden. Er ist aber nicht nur ein schöner Blickfang. Die Bewohner werden durch Gießdienste mit in die Pflege einbezogen und wenn der Baum Wurzeln gefasst und an Umfang und Größe gewonnen hat, ist er als Treffpunkt vorgesehen. Es sollen rundherum Bänke platziert werden, um dort gemeinsam im sonnendurchfluteten Innenhof im Schatten der Blätter gemütliche Stunden zu verbringen.

Foto: v.l.n.r. Einrichtungsleitung Maike Gudenrath mit den Bewohnern Peter Nielson, Margot Hoffmann (vorne), Dieter Völzer und Dirk Seeberger

Grundsteinlegung in der Pfitzigstraße 6 in Schleiz

Schleiz. Am 14. Mai wurde in der Pfitzigstraße 6 in Schleiz der Grundstein für eine neue Außenwohngruppe des Herbert Feuchte Stiftungsverbunds gelegt. Als Ersatzneubau für den in die Jahre gekommenen Standort Seubtendorf investiert der Stiftungsverbund in der Pfitzigstraße rund 1,5 Mio €. Es werden hier 2 separate Wohnbereiche entstehen, die jeweils Platz für 6 Bewohner bieten. Das Leben in der Außenwohngruppe Seubtendorf, in der die Bewohner derzeit noch untergebracht sind, hat trotz des beachtlichen Alters des Gebäudes einen ganz besonderen Charme. Seit 1993 fühlten sich viele Generationen von Jugendlichen an diesem Standort sehr wohl. Obgleich sich mit dem Umzug in den Neubau die Lebensbedingungen erheblich verbessern werden. Während es in Seubtendorf zum Teil Doppelzimmer und Gemeinschaftssanitärräume gibt, werden die Bewohner in der Pfitzigstraße 6 in Einzelzimmer mit eigenen Nasszellen einziehen. Der eigenständige Charakter der „Wohngruppe Seubtendorf“ soll auf jeden Fall aufrechterhalten werden, betonte Einrichtungsleiter Daniel Ruckdeschel.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Geschäftsführer Sascha Wiese und Einrichtungsleiter Daniel Ruckdeschel überbrachten Anette Feike, Beigeordnete des Landrates, und der Schleizer Bürgermeister Marko Bias ihre Grußworte und wünschten dem Bauherren gutes Gelingen. Auch waren Vertreter des Thüringer Landesverwaltungsamtes, des Beirats des Stiftungsverbundes und die zukünftigen Nachbarn zur Grundsteinlegung gekommen und beobachteten gemeinsam mit weiteren Gästen, wie zwei Bewohner der Außenwohngruppe Seubtendorf und Vertreter des Jugendrates die Bodenhülse befüllten, anschließend versenkten und das Loch mit Mörtel auffüllten. Der Umzug der insgesamt 12 Bewohner an den neuen Standtort ist für Sommer 2020 geplant. Bis dahin wird hier noch fleißig gebaut.

Erfolgreicher Tag der offenen Tür der „ABC Freie Integrative Grundschule“ Schleiz

Trotz des regnerischen Wetters waren am Freitagnachmittag zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür gekommen. Die Schüler der beiden Klassen führten an verschiedenen Ständen Experimente durch und zeigten den Besuchern stolz ihre Projektergebnisse.  Zum Beispiel in den Bereichen „Magnetismus“, „Erste Hilfe“ oder „gesundes Frühstück“. Auch die Sport- und Bastelangebote, das Kinderschminken und musizieren wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. Viel Beifall gab es auch für die Theatergruppe, die mit ihrem Stück „Die Vogelfreundin“ das Publikum begeisterte.

„Die Besucher bekamen einen Eindruck von unserer Lernatmosphäre und dass sich Schüler und die Kollegen hier sehr wohl fühlen. Wir freuen uns über das große Interesse an unserem Schulkonzept. Und dass wir eine gute Arbeit leisten merken wir auch daran, dass ehemalige Schüler und Eltern an so einem Tag mit Freude wiederkommen“ resümierte Schulleiterin Karen Eck am Ende des Tages zufrieden.

Der genaue Termin steht noch nicht fest aber für das nächste Jahr ist auch wieder ein Tag der offenen Tür geplant und wer es diesmal verpasst hat, kann sich den Mai 2020 schon mal vormerken.

Seminar „Gesunde Ernährung“ in Putbus

Am 10. April war Food Coach und Fachberaterin für Ernährungsmedizin Nadine Reichenbach zu Gast im Sonderpädagogischen Zentrum Putbus und informierte die Seminarteilnehmer wie eine optimale Ernährung aussieht und was gut für uns und unserem Körper ist. Für welche Nahrung der Körper genetisch programmiert ist, was unser Immunsystem alles leistet, wie Ernährungsmythen uns krank machen und warum eine Diät nie funktionieren kann. Alle Kollegen hörten gespannt zu und stellten viele Fragen. Nach dem Vortrag überlegten die Kollegen, wie sie das Erlernte in ihrer Arbeit umsetzen können. So zum Beispiel wollen einige Gruppen das Gesunde Frühstück, beispielsweise bestehend aus Rührei und Lachs, einführen und versuchen auf Brötchen und Brot zu verzichten.

Erfolgreiche ABC- Grundschüler bei den Hallenmehrkampfmeisterschaften

Daniel, Anita und Sören mit Katrin Hoppe nach der Siegerehrung

Am 30. März fanden in Neustadt die Hallenmehrkampfmeisterschaften statt. Durch krankheitsbedingte Ausfälle nahmen zwar nur 3 Schüler der ABC- Grundschule Schleiz teil, die aber erfolgreich.  In den Disziplinen 30m- Sprint, Dreierhop und Medizinballschocken ging es um den Gesamtsieg. Eine gesonderte Wertung erfolgte im 3- Rundenlauf.

Anita Brunow freute sich über die Silbermedaille im Mehrkampf und den 2. Platz im Lauf. Daniel Krippner, der erstmals am Start war, wurde 4. im Mehrkampf und erkämpfte sich Platz 3 im Lauf. Für Sören Grimm verlief der Wettkampf besonders spannend. Bis zum Schluss gab es in dieser Altersklasse ein Kopf – an – Kopf – Rennen und es war nicht absehbar, ob es zum Podest reicht. In seiner Altersklasse durfte er sich dann über Platz 2 freuen, im Lauf wurde er 4.

Jetzt bereiten sich die Schüler auf weitere Wettkämpfe wie die Kreisjugendspiele in der Leichtathletik und im Schwimmen vor.

Bestens gerüstet für die Zukunft!

Um auch in Zukunft die benötigten Ladungskapazitäten im Versorgungsverkehr zwischen den Heider Werkstätten und unseren Kunden und die damit verbundenen logistischen Herausforderungen zu meistern, wurde ein neuer MAN 12 t LKW mit Ladebordwand angeschafft.

Voll des Lobes über das neue Fahrzeug und die tolle Optik, freut sich besonders unser Fahrer Gerhard Puphal.

Ostermarkt im Pädagogischen Zentrum Schleiz, eine gelungene Premiere

Schleiz, 6. April. Bei herrlich sonnigem Frühlingswetter wurde im Pädagogischen Zentrum Schleiz am vergangenen Samstag eine Premiere gefeiert. Zum ersten Mal fand ein Ostermarkt mit Verkaufsbuden, Bastelständen, typischen Thüringer Köstlichkeiten vom Grill und vielen Mitmach-Attraktionen für Groß und Klein, statt. Eingeladen hatte der Förderverein des Pädagogischen Zentrums.

Die insgesamt 8 Aktiv-Stationen wurden von den Besuchern sehr gut angenommen, hier konnte man Ostereier bemalen, Osterbäume schmücken, Eierzielwerfen, Osterschmuck basteln, Osterbeutel bemalen, Hasenkegeln, Ostersport treiben sowie österlich musizieren.

Es war ein tolles Fest für die Schüler, Bewohner und ihre Angehörigen. Aber auch viele Schleizer Einwohner, die keinen direkten Bezug zum Pädagogischen Zentrum hatten, waren gekommen um mit ihren Kindern zu basteln oder sich an den Ständen des Fördervereins oder der Heider Werkstätten, die verschiedene österliche Holzprodukte anboten, für das bevorstehende Osterfest einzudecken.

Besonderer Höhepunkt war ein Theaterstück, welches die Kinder der ABC-Grundschule gemeinsam mit ihren Pädagoginnen und Gebärdensprachdolmetscher Danny Brandt aufführten. Im Anschluss daran konnten alle Kinder auf dem großzügig angelegten Spielplatz auf Ostereiersuche gehen.

Auch ehemalige Mitarbeiter waren gekommen, so beispielsweise eine Mitarbeiterin der Schleizer Werkstätten, die mit ihrer Familie einfach die vielen Angebote genoss und sich freute, alte Bekannte wieder zu sehen.

Der Schleizer Bürgermeister Marko Bias ließ es sich auch nicht nehmen, den Ostermarkt zu besuchen und war angetan von den vielen Angeboten, die die Organisatoren vorbereitet hatten.

Der Herbert Feuchte Stiftungsverbund betreibt neben dem Pädagogischen Zentrum in Schleiz auch weitere Einrichtungen in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein für Menschen die neben dem Hören noch andere Förderbedarfe haben. Ein Zeichen der Verbundenheit der einzelnen Standorte war auch die Teilnahme von Mitarbeitern der „Heider Werkstätten“, die aus dem fast 600 km entfernten Heide angereisten waren und an einem Stand ihre Holzprodukte präsentierten.

Wir feiern die Gleichberechtigung der Frauen

Jedes Jahr zum Internationalen Frauentag treffen sich die Mädchen und Frauen der Wohnheime des Pädagogischen Zentrums Schleiz auf der Bowlingbahn in Schleiz. Die freundlichen Gaststättenbetreiber bereiten die Kaffeetafel vor und den selbstgebackenen Kuchen bringen die Kolleginnen mit. So ist es bereits zur Tradition geworden. Bis zum gemeinsamen Abendessen wird gebowlt und die Siegerin erhält einen kleinen Preis. 

Weil die Gleichberechtigungsfrage zwischen Mann und Frau bei uns keine Rolle mehr spielt, fragen sich die Männer: „Warum sind denn nur die Frauen und Mädchen eingeladen?“  Das gibt uns Anlass für Gespräche, in denen wir die gesellschaftspolitische Entwicklung aufzeigen und erklären können, dass es eben lange nicht selbstverständlich war, dass Frauen die gleichen Rechte hatten wie Männer.

Gemeinsames Faschingsfest in Plauen

Seit vielen Jahren besteht zwischen dem Pädagogischen Zentrum Schleiz und der Elterninitiative Hilfe für Behinderte und ihre Familien Vogtland e.V. eine gute Zusammenarbeit.

Gerne nutzen unsere Bewohner die Freizeitangebote des Vereins. So finden regelmäßig Discos für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Die Bewohner des Erwachsenenbereichs „Wisentablick“ und Heinrichstraße fahren an diesen Samstagabenden regelmäßig nach Plauen. Man trifft andere Menschen, es werden Kontakte geknüpft und man freut sich aufeinander. Viele Freundschaften haben sich dort schon entwickelt.

Einen besonderen Höhepunkt bilden jedes Jahr die gemeinsamen Aktivitäten zum Fasching. Hier wird in Zusammenarbeit mit einem Faschingsclub aus Plauen ein buntes, lustiges Programm auf die Beine gestellt. Unsere Trommelgruppe heizt die Stimmung noch zusätzlich an. Das macht Spaß! Leckeres Essen, köstliche Getränke, herrliche Kostüme und Freude am Tanzen und Zusammensein…  all das macht den Fasching bei der Elterninitiative aus.

"Musik sehen" - ein besonderes Konzert

Seit fast zwei Jahren nehmen Schüler*innen des Sonderpädagogischen Zentrums Putbus an einem inklusiven Kunstprojekt teil, welches durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Kultusministerium Mecklenburg-Vorpommerns und den Herbert Feuchte Stiftungsverbund gefördert wird. Die Schüler*innen gestalten dabei mit Künstler*innen der Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen „diVeRes“ verschiedene Projekte.

Das Projekt „Musik sehen“ wurde dabei für alle Beteiligten zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die 2. Sinfonie Beethovens wurde durch ein Farbenspiel der Schüler*innen sichtbar gemacht.

Zunächst brachte die Musikpädagogin Sabine Kuhnert sehr anschaulich und fühlbar unseren Schüler*innen die Musikinstrumente eines Orchesters nah. Auf einer richtigen Geige zu spielen oder eine Trompete auszuprobieren, war für sie ein tolles Erlebnis.

Dann erfuhren sie über das Leben und Wirken des Komponisten Ludwig van Beethoven und erarbeiteten sich schrittweise die 2. Sinfonie über das Fühlen und Wahrnehmen der Musik. Das, was sie dabei empfanden, machten sie dann über das Malen sichtbar.

In vielen Übungsphasen entstanden bunte Musikstücke auf langen Papierbahnen und jeder brachte seine Empfindungen zur Sinfonie mittels Farbwahl und Pinselführung ein.

Höhepunkt des Projektes waren die Auftritte am 26. und 28. Februar in den Theatern Greifswald und Stralsund, beim Konzert „Musik sehen“ für junges Publikum.

„Es war schon etwas ganz Besonderes für unsere Schüler*innen, auf einer großen Bühne zu stehen, begleitet vom Philharmonischen Orchester Vorpommerns, und vor einem Publikum zur Musik zu malen“, berichteten Musiklehrer und Schulleiter Torsten Jahnel und Projektleiterin Ellen Behnke. „Die Atmosphäre war spannend, aufregend und es fühlte sich mit jedem Auftritt schöner an“ erzählte Behnke weiter.

Während die Schüler*innen die 2. Sinfonie farblich interpretierten wurde der Tanz der farbigen Pinsel auf eine Leinwand im Bühnenhintergrund projiziert. So konnte das Publikum die Sinfonie auch visuell erleben.

Radio NDR Kultur berichtete über das Konzert.

"Helau und Alaaf!" - Faschingsfest im Heider Stadttheater

Auch in Heide wurde am 8. März im großen Saal des Stadttheaters ein buntes Faschingsfest gefeiert. Der Saal wurde im Vorwege mit viel Liebe von einigen Mitarbeitern des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes dekoriert, sodass die 160 Teilnehmer aus den Dithmarscher Einrichtungen und der Wohngruppe am Bronzehügel aus Hamburg am Abend eine rauschende Party erleben konnten. Zur Stärkung gab es Würstchen und Kartoffelsalat, damit anschließend ausgiebig getanzt werden konnte. Die Musikboxen wurden mit Bedacht vor der Bühne platziert, um den Bass und die damit verbundenen Vibrationen spürbarer zu machen. Der DJ sorgte aber nicht nur mit lauter Musik, sondern auch mit einer sensationellen Lasershow für eine ausgelassene Stimmung. Außerdem gab es einen Auftritt von drei „Farbmännchen“ in aufblasbaren Kostümen, die zum Tanz und zur Polonaise durch das Stadttheater aufforderten.
Es wurde eine „Fotoecke“ vorbereitet, in der sich die Bewohner gemeinsam fotografieren lassen konnten, um Erinnerungen an diesen wunderbaren Abend und vor allem die kreativen und fantasievollen Kostüme festzuhalten. Diese reichten über alle Arten von Tieren, wie Bienen, Löwen, Giraffen, Fröschen, bis hin zu Clowns, Zauberern und Indianern.

Und sogar ein rosa Einhorn gab es zu bewundern.

Wir waren dabei - Special Olympics Winterspiele Reit im Winkl in Bayern

Vom 21. bis 24. Januar fanden sie statt, die Special Olympics Winterspiele 2019 - eine der größten Wintersportveranstaltungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Über 400 Sportler, 150 Trainer und Betreuer, 200 ehrenamtliche Helfer und 50 Familienmitglieder feierten die Winterspiele in den Chiemgauer Alpen und eine kleine Delegation des Sonderpädagogischen Zentrums Putbus auf Rügen, war dabei. Nina Begrow, Sarah Becker, Marcel Lübke, Mathias Haase und Carlos Santos hatten sich für die Special Olympics qualifiziert und nahmen an diesem besonderen sportlichen Ereignis unter Leitung ihrer Sportlehrer, Dr. Konstantin Baranov und Ellen Behnke, teil.

Bayerns Ministerpräsident Marcus Söder hatte die Schirmherrschaft übernommen und begrüßte alle Teilnehmer mit den Worten: „Sport ist gesund, bringt Menschen zusammen und steigert die Lebensfreude. Nirgendwo sonst ist dies so deutlich zu spüren wie bei den Special Olympics, der Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Sie erleben im Sport ganz bewusst ihre eigene Leistung und erfahren dafür Anerkennung. Er ermöglicht ihnen Teilhabe an der Gesellschaft.“

Nach den starken Schneefällen Anfang Januar waren die Wettkampf-Bedingungen ideal. Die Teilnehmer erlebten eine wunderschöne Schneelandschaft, stimmungsvolle Eröffnungs- und Abschlussfeiern, sehr emotionale Siegerehrungen, eine Athleten- Disco und ein Gesundheits- u. Familienprogramm.

Nina Begrow, Carlos Santos und Mathias Haase meisterten erfolgreich Strecken von 500 und 1000 Metern in der Disziplin Ski- Langlauf, während Sarah Becker und Marcel Lübke auf der alpinen Rennstrecke im Slalom um eine Medaille kämpften.

Die Glücksbringer, Schneemann Olaf und Möwe Frieda, begleiteten unsere Athleten bei allen Wettkämpfen und es hat sich gelohnt:

Sarah Becker und Marcel Lübke erhielten jeweils die Silber-Medaille im Alpin-Slalom. Carlos Santos und Mathias Haase erkämpften sich beide die Gold-Medaille in ihren Leistungsgruppen im 500 Meter – Langlauf.

Sarah Becker und Nina Begrow belegten jeweils vierte Plätze in ihren Leistungsgruppen in der Alpin- sowie Langlaufdisziplin.

Ein Jahr Ausdauertraining und das Intensivtraining der Ski-Woche in den Alpen Österreichs haben sich gelohnt und unsere Athleten haben sich mit den tollen Leistungen belohnt und können sehr stolz auf sich sein!

„Was wir in Reit im Winkl erlebt haben, war gelebte Inklusion – immer nach dem Motto Gemeinsam sind wir stark! Nun freuen wir uns auf die Trainingswoche Ende März in Österreich. Und vielleicht klappt es ja auch mit der Teilnahme an den nächsten Special Olympics!?“, resümierten die Sportlehrer.

Närrisches Treiben im sonderpädagogischen Zentrum in Putbus

Am 27. Februar ging es im Erwachsenenwohnbereich des Sonderpädagogischen Zentrums in Putbus närrisch zu. Die Bewohner waren bereits seit Tagen mit der Auswahl ihrer bunten Kostüme beschäftigt und kurz vor dem Beginn der Faschingsfeier stieg die Vorfreude und Aufregung nochmals an. Dann ging es endlich los, die Anspannung fiel bei den Bewohnern und Betreuern ab und es wurde ausgelassen gefeiert und getanzt. Und natürlich durfte auch die Polonaise nicht fehlen. Mit gutem Essen, es gab Pfannkuchen, Currywurst und Nudelsalat, glücklichen Bewohnern und Betreuern fand der Tag dann sein Ende.

 

 

"Selbstbewusstsein stärken und Potentiale entfalten" - Schüler absolvieren erfolgreich dreitätiges Skilager

Nachdem es im vergangenen Jahr mangels Schnee nicht möglich war, Ski zu fahren, nutzten die Schüler des Pädagogischen Zentrums Schleiz die schönen Tage im Februar, um die Loipen rings um die Stadt Lehesten und den Altvatertum „unsicher“ zu machen. Von den 7 Schülern standen 2 zum ersten Mal in ihrem Leben auf den schmalen Brettern, konnten sich aber bereits nach kurzer Zeit sicher im ebenen Gelände fortbewegen. Obwohl natürlich der Eine oder Andere auch mal das Gleichgewicht verlor und sich im Schnee wiederfand, die richtige Technik des Aufstehens lernten alle recht schnell und es konnte zügig weiter geübt werden. Im Lauf der Tage zeigten sich dann größere Unterschiede in der Ausdauerfähigkeit, so dass in 2 Gruppen gearbeitet wurde. Einige Schüler schafften es am letzten Tag, kleinere Hänge mit und ohne Stöcke und zusätzlichen Aufgabenstellungen zu bewältigen. „Zusammenfassend kann man von 3 anstrengenden, erlebnisreichen Tagen sprechen, die das Selbstbewusstsein gestärkt und aufgezeigt haben, welches Potenzial in unseren Schülern steckt“, resümierten die Sportlehrer.

Herrliches Winterwetter beim Skiurlaub im Fichtelgebirge

Vom 21. Bis 25. Januar verweilten zwölf skilanglaufbegeisterte Bewohner der Erwachsenenwohnheime im pädagogischen Zentrum Schleiz zum Skiurlaub im Fichtelgebirge. Seit etwa 15 Jahren geht es regelmäßig in den Skiurlaub als sportlicher Ausgleich zum Arbeitsalltag. Egal ob Anfänger oder „alte Hasen“, bei herrlich sonnigem Langlaufwetter und Schneehöhen von bis zu 1,80 Metern kamen alle in die Spur. Der Fichtelberg bot durch die gut präparierten Höhenloipen, die sich durch eine herrlich verschneite Naturlandschaft zogen, hervorragende Laufbedingungen. Und natürlich durfte auch der Hüttengaudi-Nachmittag in der Fichtelberghütte nicht fehlen. Ein Besuch im Meeresaquarium und ein Bowlingabend im Sportcenter Kurort Oberwiesenthal rundeten den Urlaub ab.

Großzügige Spende

Auch in diesem Jahr darf der Herbert Feuchte Stiftungsverbund sich über eine großzügige Spende von der Unternehmensgruppe Hoyer freuen. Die beiden Unternehmen pflegen seit vielen Jahren eine enge Geschäftsbeziehung. Die jährlichen Spenden werden in besondere Projekte und Maßnahmen für die Bewohner und Bewohnerinnen der Wohnheime und –gruppen des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes investiert. In diesem Jahr wird die Spende von 500 Euro in Freizeitaktivitäten fließen, wie beispielweise Besuche im Schwimmbad oder auf dem Jahrmarkt und einen Ausflug in den Hansapark. Herr Sascha Wiese, Geschäftsführer des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes, nimmt den Scheck von Herrn Jens Sass-Bremer freudig entgegen und bedankt sich im Namen des gesamten Verbundes ganz herzlich bei der Unternehmensgruppe Hoyer. 


Schwimmer der Förderschule des Pädagogischen Zentrums Schleiz erfolgreich in Pößneck

Am vergangenen Wochenende nahm eine kleine Gruppe von Schülern und Betreuern der Förderschule des Pädagogischen Zentrums Schleiz am Special Olympics Weihnachtsschwimmfest teil. Sportler aus verschiedenen Einrichtungen Thüringens starteten im Pößnecker Stadtbad. Die Aufregung konnte man unseren Kindern richtig ansehen, für Einige  war es der erste große Wettkampf überhaupt. Aber mit  insgesamt 9 Medaillen und zwei 4.Plätzen wurden die Erwartungen mehr als übertroffen. Am ersten Schultag danach zeigten Schwimmer die Medaillen ganz stolz den Mitschülern und Pädagogen.  Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle den Organisatoren und den vielen fleißigen Helfern, die diesen Wettbewerb zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.  


Tradioneller Schwimmwettkampf in Zeulenroda

Die Schüler der Förderschule des PZ Schleiz nahmen am 23.11.2018 am Schwimmwettkampf der Schulen aus Weida und Greiz teil. Dieses Treffen findet inzwischen 2x im Jahr, abwechselnd in Zeulenroda und Greiz, statt.
Die Stimmung während der Veranstaltung war toll und für unsere Schüler, einige nahmen zum ersten Mal teil, immer wieder ein Erlebnis.  Erfolgreichster Starter unserer Schule war Tino Neumann, der 3x aufs Siegertreppchen durfte.
Stolz und mit vielen Urkunden im Gepäck, aber mächtig müde, kehrten wir nach Schleiz zurück. Allen Teilnehmern  ein großes Dankeschön für ihren  Einsatz und herzlichen Glückwunsch!!


Ein gutes Zuhause

Erschienen im Sonntags Anzeiger am 25. November 2018


Umzug in ein neues Zuhause

Erschienen in der Dithmarscher Landeszeitung am 17. November 2018


Süßes oder Saures!

Halloween 2018 in der Grillscheune Dellbrück

 

Spinnenweben, Grabsteine, Geister und Skelette.

Monster, Zombies, Hexen und Teufel.

Schummriges Licht und trüber Nebel.

So düster sieht es aus zur alljährlichen Halloweenparty in der Grillscheune in Dellbrück.

 

Bis ein giftgrüner Frosch und ein flauschiger Bär vorbeihuschen und der DJ laute Tanzmusik auflegt.

So gruselig ist es dann also doch nicht. Vielmehr beginnt eine schaurig-schöne Party, mit ausgelassener Stimmung, einem leckeren, deftigen Buffet und einer Candybar, die es in sich hat.

Seit einigen Jahren schon veranstaltet die Familie Schwien und Bothmann für die Bewohner des HFS eine große Halloweenfeier mit allem, was dazu gehört. Dieses Mal sorgten Grillschinken, Kartoffelgratin, Sauerkraut und Möhrensalat für leuchtende Augen. In jedem Oktober steigt bereits die Vorfreude, wenn es an die Vorbereitungen der Kostüme geht. Auch in diesem Jahr ist die Veranstaltung mit 170 Teilnehmern ein voller Erfolg. Alle sind hellauf begeistert und genießen die außergewöhnliche Atmosphäre in der liebevoll dekorierten Scheune. Frau Wessel und Frau Hartung vom HFS runden das Abendprogramm dann mit einem gruseligen Gaumenschmaus an der Candybar ab. Süße Weingummispinnen und -schlangen, Bowle mit Zuckeraugäpfeln und Speckmäuse - es gibt alles, was das Zombieherz begehrt.

Ein besonders herzlicher Dank geht an die Familie Schwien und Bothmann für die großzügige Einladung, die wieder einmal für große Freude unter den Bewohner gesorgt hat.


Tolle sportliche Leistung

Herr Waldemar Freiberger erhält das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Das Deutsche Sportabzeichen – für viele ein Begriff. Das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung? Leider eher unbekannt.

Dabei unterscheiden sie sich gar nicht allzu sehr. Wie bei allen Sportabzeichen wird zwischen dem Abzeichen für Kinder- und Jugendliche bis 18 Jahren und dem für Erwachsene ab 18 Jahren unterschieden. Für Menschen mit Behinderung gibt es dann noch Klassifizierungen je nach Grad der Behinderung. Aber auch hier müssen die Bewerber und Bewerberinnen Übungen aus den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination absolvieren.

Unser Bewohner Herr Waldemar Freiberger hat diese sportliche Herausforderung mit Bravour gemeistert. Bevor es aber an die Prüfungen ging, wurde fünf Wochen lang auf dem Sportplatz in Lunden trainiert. Herr Freiberger bestand die vier Disziplinen erfolgreich, indem er 20 Kilometer Rad fuhr, einen Medizinball von 2 Kilogramm stieß, 200 Meter Rad auf Zeit fuhr und einen Schleuderball 32 Meter weit warf. Für diese tolle sportliche Leistung erhielt er von Herrn Jens Hartwig vom Kreissportverband Dithmarschen das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung in Silber. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und gratulieren ganz herzlich!


Herbstsportfest in Grimmen

Eine kleine Gruppe von sieben Bewohnern, bunt gemischt aus den Wohngruppen 3, 4 und 7 machten sich am 29.09.2018 zum 22. Herbstsportfest nach Grimmen auf. Der Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e.V (VBRS) lud diverse Einrichtungen aus ganz Mecklenburg - Vorpommern ein. Die Bewohner und Schüler des Sonderpädagogischen Zentrums Putbus nahmen am Mehrkampf (Minigolf, Bosseln, Dart, Slalomlauf, Ruderergometer, Zielwurf, Weitsprung, Rollstuhlparcours), gemeinsamen Trommeln und am Paarlauf-Wettkampf teil. Beim Paarlauf gelang es dem SPZ Putbus den dritten Platz zu erreichen.


Freizeitfahrt nach Swinemünde

Für die Bewohner der Wohngruppen 5 und 6 des Sonderpädagogischen Zentrums in Putbus ging es vom 28. bis 30. September gemeinsam mit ihren Betreuern auf eine Freizeitfahrt nach Swinemünde. Bevor es am Vormittag losging, waren alle sehr aufgeregt. Die Ferienwohnungen lagen nur 30 Meter entfernt vom Strand, sodass ausgedehnte Strandspaziergänge und Bootsfahrten unternommen wurden. Aber auch Shoppingtouren und leckere Mahlzeiten standen auf dem Tagesplan. Es waren wunderbar erholsame Tage und die nächste Reise wird schon freudig erwartet.


Ein Drachenfest zum Herbstbeginn

Wenn sich die Blätter bunt verfärben und eine frische Brise durchs Land zieht, dann ist er da - der Herbst. Und keine Jahreszeit bietet sich besser an zum Drachenfliegen. Das Sonderpädagogische Zentrum in Putbus hieß daher die Herbstzeit mit einem großen Drachenfest willkommen.

Die Schule und das Wohnheim für Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisierten gemeinsam ein vielfältiges Programm, das neben dem Drachenbasteln und fliegenlassen auch musikalische Unterhaltung von den Schülerinnen und Schülern des SPZ und von Herrn Rausch mit den „Rügenkrachern“ und den „Uhlen“ bot. Außerdem sorgten die „Spaßmacher“ für Spiel, Spaß und Aktion. Ein weiteres Highlight des Festes war die Darbietung des Kinder- und Jugendcircus „Ostsee`O´lini“. Für kulinarische Genüsse wurde natürlich auch gesorgt. Von Kaffee, über Cola bis hin zu Bratwurst und frischen Waffeln – es war ein Fest für Leib & Seele!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten. Das nächste Fest wird bereits sehnlichst erwartet!


Zirkusprogramm zum Jubiläum

Pädagogisches Zentrum Schleiz feiert 25-jähriges Bestehen

"Vorhang auf...", hieß es am 21. und 22. September 2018 auf dem Sportplatz am Fasanengarten in Schleiz. An diesen beiden Tagen beging das Pädagogische Zentrum Schleiz sein 25-jähriges Bestehen und gleichzeitig auch die 25-jährige Zugehörigkeit zum Herbert Feuchte Stiftungsverbund. Am Ende dieser beiden Festtage lagen viele aufregende Tage hinter den Kindern und Jugendlichen und ihren Betreuern. Gemeinsam mit den Artisten des Projektzirkus Probst hatten sie in der zurückliegenden Woche ein tolles Zirkusprogramm einstudiert, welches sie einmal am Freitag den Gästen zum Festprogramm und am Sonnabend dann zur großen Gala ihren Eltern und weiteren Gästen vorführten. Tolles Programm, tolle Stimmung und Riesenbeifall - die Mühen der Tage zuvor hatten sich gelohnt.


25-jähriges Jubiläum der Heider Werkstätten

25 Jahre Heider Werkstätten – das musste gefeiert werden!

Die Heider Werkstätten gibt es zwar schon viel länger, seit 1981 um genau zu sein, doch sie befinden sich seit nunmehr 25 Jahren in der Hinrich-Schmidt-Straße. Damals musste ein Neubau her, da es nur sehr wenige Einrichtungen mit einer Spezialisierung auf hör- und sprachgeschädigte mehrfachbehinderte Menschen in Deutschland gab und der Bedarf dementsprechend hoch war und noch immer ist. Die feierliche Einweihung des neuen Gebäudes fand im Oktober 1993 statt und so wurde das große Jubiläum am 14.09.2018 bei bestem Wetter auf dem gesamten Gelände der Heider Werkstätten gemeinsam mit allen Beschäftigten gefeiert.

Der Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im großen Speisesaal. Es wurde eine bunte Auswahl an Speisen geboten, sodass alle gestärkt in den Vormittag starten konnten, der gespickt war mit einem vielfältigen Angebot an Aktivitäten. Die Spiele reichten von Torwandschießen, Tauziehen, Dosenwerfen, Leitergolfen, Darten, Wikingerschach und Trampolinspringen bis hin zu Quad fahren sowie einem Kettcar- und einem Pferde-Parcours. Aber auch Knobelspiele und ein Werkstatt-Quiz wurden geboten. Wer mochte, konnte Papierflieger basteln oder lustige Fotos von sich mit verrückten Verkleidungen und Requisiten vor einer Fotobox machen. Ein Schokoladen-Wettessen rundete das bunte Programm ab, bevor die Feier nach einem gemeinsamen Mittagessen, das aus frisch gegrilltem Fleisch und leckeren Salaten bestand, sein Ende fand. Alle waren hellauf begeistert. Es war ein durch und durch gelungenes Fest.


18. Jumbo-Rallye in Dithmarschen

Bereits zum 18. Mal in Folge fand am 1. September 2018 die Jumbo-Rallye in Dithmarschen statt, bei der die Bewohner unserer Einrichtungen die Motorradfahrer in Gespannwagen auf einer Strecke von ca. 100 km begleiten dürfen. So hat sich die seit 1999 stets am ersten Septembersamstag stattfindende Veranstaltung bereits als Tradition etabliert.

Bei bestem Wetter mit strahlendem Sonnenschein startete die Rallye in diesem Jahr in Tensbüttel. 40 Gespannfahrer aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gingen in Gruppen von je fünf bis sechs Gespannen an den Start und wurden von neun Solofahrern angeführt. Die Tour verlief über drei Etappen mit Pausenstationen an der Feuerwehrwache in Weddingstedt und dem Delver Sportplatz. Hier versorgte der Verpflegungswagen die Teilnehmer mit Laugenstangen, Kaffee und Kuchen und die Passagiere der Gespannwagen konnten wechseln, sodass 80 Bewohner aus den Einrichtungen des HFS in Putbus/Rügen, Schleiz, Hamburg und Heide mitfahren und eine Motorradtour genießen konnten. Endstation war das Tensbütteler Sportlerheim, wo der erlebnisreiche Tag bei einem gemeinsamen Essen seinen Ausklang fand.

Ein großes Dankeschön geht an das Ehepaar Klinger aus Eckernförde, dessen gute Kontakte zu vielen Gespannfahrern wieder eine großartige Jumbo-Rallye ermöglicht haben. Ebenfalls bedanken wir uns ganz herzlich bei den Gespann- und Solofahrern, die sich die Zeit genommen haben, sich mit der Strecke vertraut zu machen, um die Teilnehmer sicher ans Ziel zu bringen. Ein letztes großes Dankeschön geht auch an die Kollegen aus allen Bereichen des HFS für ihren Einsatz, ihre Mühe und ihre Unterstützung.


Internationales Gehörlosentreffen vom 10.07.2018 - 12.07.2018

Zeit und Meer

Unter dem Motto Zeit und Meer fand vom 10.07. - 12.07.2018 im Dithmarsen Park in Albersdorf das 11. Internationale Treffen für mehrfachbehinderte hörgeschädigte Menschen statt. Während die vorangegangenen Treffen von den Barmherzigen Brüdern der Lebenswelt Schenkenfelden in Österreich organsiert wurden, war in diesem Jahr nun erstmals die Herbert Feuchte Stiftungsverbund gemeinnützige GmbH Ausrichter des Internationalen Gehörlosentreffens. Mehr als 200 Teilnehmer aus Österreich sowie fünf deutschen Bundesländern folgten der Einladung nach Dithmarschen und genossen ein buntes, vielfältiges und abwechslungsreiches Programm mit Workshops, Ausflügen und Abendveranstaltungen.

Es gab viel Zeit, um sich auszutauschen, gemeinsam Neues zu erfahren, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Und natürlich, um einfach Spaß miteinander zu haben. Das alles fand in entspannter Atmosphäre statt, denn die Kommunikation bei diesem Treffen erfolgte durchweg in Gebärdensprache.

Dem Motto entsprechend drehten sich natürlich viele Aktionen und Angebote rund um das Thema Meer. Und selbstverständlich konnten die Teilnehmer frische Nordseeluft schnuppern. Eine Gruppe erlebte eine Schifffahrt zu den Seehundsbänken vor Büsum, eine andere machte einen Ausflug an den endlos langen Strand von St. Peter Ording.

Am ersten Abend des Treffens kamen die Teilnehmer bei einem Grillfest zusammen und hatten sich viel zu erzählen. Am Tag darauf sorgte ein DJ bei einer Disco für ausgelassene Stimmung. Bis spät in den Abend wurde getanzt und gefeiert.

In insgesamt 19 Workshops haben die Teilnehmer Tolles auf die Beine gestellt. Es wurden z. B. Meerestiere gebastelt, Stofftaschen und Holzanker bemalt, Buddelschiffe, Strandgutcollagen, Sterne und Holzhände hergestellt und Bernstein geschliffen. Andere Teilnehmer erarbeiteten in ihren Workshops ein Bühnenstück zur Geschichte des Bootsbaus, fanden sich als Schwarzlichttheatergruppe zusammen oder kochten in der „Meeresküche“ leckere Gerichte mit Fisch. Einer der Workshops fand im Steinzeitpark in Albersdorf statt; hier wurde Fladenbrot gebacken und getöpfert.

Bei der Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse in Ausstellungen und Aufführungen ernteten alle Workshopteilnehmer viel Applaus in Form von winkenden Händen.

Eine wichtige Rolle spielte auch die Musik. So gab es einen Trommelworkshop, einen Gebärdenchor-Workshop und einen Workshop, in dem der Bau einfacher Instrumente sowie Rhythmus- und Taktspiele im Mittelpunkt standen. Außerdem wurde auch viel gemeinsam gesungen. Nämlich indem die Liedtexte gebärdet wurden.

Es ist kein Widerspruch, dass bei einem Gehörlosentreffen auch gemeinsames Musizieren auf dem Programm steht. Schließlich ist Musik eine universelle Sprache, die Menschen miteinander verbinden kann. Und eben dieses Gefühl der Verbundenheit und die Freude darüber, Teil dieser herzlichen und fröhlichen Gemeinschaft zu sein, machte das Internationale Gehörlosentreffen für alle Teilnehmer zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Entsprechend groß war dann auch die Begeisterung darüber, dass bereits im kommenden Jahr das nächste Treffen stattfinden wird. Diesmal wieder in Österreich.

Der Herbert Feuchte Stiftungsverbund bedankt sich ganz herzlich bei allen Helfern, die zum Gelingen der diesjährigen Veranstaltung beigetragen haben!


Wohlverdiente Sommerferien im SPZ Putbus

Rückblick auf ein schönes Schuljahr 2017/2018

Endlich Ferien! Am 06. Juli 2018 konnten die Schüler des SPZ Putbus mit ihren Lehrern, Erziehern und Eltern sowie ihrem Schulleiter, Herrn Jahnel, auf ein bewegtes und schönes Schuljahr zurückblicken. Folgende Höhepunkte durchzogen das Schuljahr:

Kunstprojekt

Gemeinsam mit Künstlern der Jugendkunstschule Vorpommern - Rügen “diVeRs“ und Schülern der Grundschule „Boddenwind“ haben wir die Möglichkeit, an einem zweijährigen inklusiven Kunstprojekt teilzunehmen. Es wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Kultusministerium Mecklenburg - Vorpommern gefördert.

Seit Oktober 2017 finden einmal wöchentlich Treffen statt. Sie eröffnen den beteiligten Kindern einen Zugang zu bildender Kunst, bieten Gestaltungsraum und ermöglichen offene Begegnungen und inklusive Erfahrungen.

Aus Ton, Naturmaterialien, Papier und Pappe entstanden tolle Arbeiten, die in einer ersten Ausstellung Anfang Mai 2018 in der Kunst- Galerie Circus 1 in Putbus von unseren jungen Künstlern der Öffentlichkeit gezeigt wurden.

Zu sehen waren keramische Reliefs zum Thema „Ton als Landschaft“, Collagen aus Pappe und Papier sowie farbige Entwürfe für das Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ der Kunsthalle Rostock.

http://www.jks-vr.de/…/ausstellung-divers-versuche-zu-kunst/

Segel setzen für Weltoffenheit und Toleranz

Im März 2018 durften wir an dem weltumspannenden Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ des russisch-amerikanischen Künstlerehepaares Ilya und Emilia Kabakov teilnehmen. Es konnte in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Rostock erstmals in Deutschland realisiert werden. Das Paar initiiert bereits seit 2005 an vielen Orten der Welt, unter anderem in Rom, New York, Moskau und St. Moritz, den Bau von Holzschiffen, die mit bemalten Segeln ausgestattet sind.

Am 08. März 2018 bemalten unsere Schüler Segelteile im Rostocker Marmorsaal. Sie setzten sich thematisch mit dem Respekt und der Toleranz gegenüber allen Menschen, dem Wunsch nach Frieden auf der Welt und der Akzeptanz von Unterschieden auseinander und waren mit viel Eifer dabei.

Das fertige Schiff ist seit dem 19. Mai 2018 im Rostocker Stadthafen zu sehen und wurde im Rahmen des 13. MV-Tages eingeweiht.

Insgesamt sind im Projektzeitraum 800 Segel bemalt worden, die zur diesjährigen 800-Jahr-Feier der Stadt Rostock gezeigt werden. Etwa 120 von ihnen wurden für die Gestaltung des Schiffsegels verwendet. Vier unserer bemalten Segelteile konnten wir im großen Segel entdecken, als wir am 26. Juni 2018 mit der Kunstgruppe erneut nach Rostock fuhren, um das „Ship of Tolerance“ nun im Stadthafen zu besichtigen.

Schirmherrin des Kunstprojekts ist die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig.

http://www.jks-vr.de/divers/ship_of_tolerance/

Ski- Woche in Österreich und Vorbereitung auf die Special Olympics Winterspiele Bayern 2019

Vom 17. März bis 23. März 2018 fuhren Schüler und Bewohner des SPZ Putbus zusammen mit Schülern und Bewohnern des TPZ Hof nach Österreich in das Krimmler Ski-Gebiet, um gemeinsam Wintersport zu treiben.

Eine Woche konnte bei besten Schneebedingungen in der Loipe und am Berg trainiert und somit auch schon mit der Vorbereitung auf die kommenden Special Olympics Winterspiele begonnen werden.

Einige der Wintersportler haben in diesem Jahr das Ski-Laufen erst neu gelernt und waren sehr stolz darauf, dass sie es geschafft und nicht aufgegeben haben.

Tradition am Ende der Ski- Woche ist ein Wettkampf zwischen den Hofer-Sportlern und den Putbuser-Sportlern in den Disziplinen Ski-Langlauf oder Ski-Alpin.

Freudig und stolz haben die Putbuser den Pokal nach Hause geholt!


Und wir laufen und laufen...

...auch dieses Jahr wieder beim 8. Jenaer Firmenlauf!

Bei tropischen Temperaturen nahmen auch in diesem Jahr wieder zwölf sportbegeisterte Thüringer Kolleginnen und Kollegen des Stiftungsverbundes am Jenaer Firmenlauf teil. Nach fünf anstrengenden aber auch schönen Kilometern durch das Jenaer Paradies, rund um das Ernst-Abbe-Sportfeld, erreichten alle Läuferinnen und Läufer schweißüberströmt aber glücklich das Ziel! 

Eine tolle Organisation und gute Stimmung rundeten den sportlichen Abend ab und wir sind bestimmt auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie...

Schnell noch ein Gruppenfoto kurz vor dem Start.
Nach den 5,7 Kilometern wieder alle vereint, mit Urkunde und glücklich darüber, es wieder geschafft zu haben.

Elterninformationstag zum Thema Autismus

Am 17.03.2018 fand der mittlerweile in Tradition bestehende Elterninformationstag zum Thema Autismus statt, organisiert durch die Mitarbeiter des Frühförder- und Beratungszentrums mit tatkräftiger Unterstützung des Familienunterstützenden Dienstes, die sowohl einen Stand als auch Kinderbetreuung anboten. Zum ersten Mal wurde dieser außerhalb unserer Einrichtung in Schleiz durchgeführt, nämlich in den Rosensälen der Universität Jena. Dieser bot Platz für knapp 150 interessierte Eltern, sowie Fachleute aus Kindergärten, Schulen, Wohnheimen, aber auch Ämtern und anderen Einrichtungen. Am Vormittag ließen uns Herr Prof. Dr. Schweinberger, Dr. Dana Schneider und Senta Kiermeier, die sich zu einer Forschergruppe „Soziale Potenziale bei Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung“ in Jena zusammengeschlossen haben, vielfältige Einblicke in die aktuelle Forschung im Bereich der Gesichts- und Stimmwahrnehmung sowie der aktuellen Diagnostikmöglichkeiten bei Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung nehmen. 

Nach einem stärkenden Mittagessen und vielen anregenden Gesprächen konnten die Besucher verschiedene Workshops rund um das Thema Autismus besuchen und ihre Fragen loswerden. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Referenten herzlichst für ihre Unterstützung bedanken, ohne sie wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Ein ebenso großer Dank geht an die Hilfsmittelfirma „Rehavista“, die auf dem Elterninformationstag an ihrem Stand aktuelle Hilfsmittelprodukte aus dem Bereich der Unterstützen Kommunikation ausgestellt hat. 

Zum Abschluss konnte dann bei Kaffee und Kuchen der Tag ausklingen und viele Besucher nutzen die Möglichkeit, sich mit anderen betroffenen Eltern oder Fachleuten unter anderem über die neu gewonnen Informationen auszutauschen.

Wenn Sie auf die unten stehenden Links klicken, können sie sich die jeweiligen Vorträge noch einmal ansehen.

Soziale Potenziale bei Autismus       Autismus-Spektrum-Störungen



8. Special Olympics Thüringen

Mannschaft aus der Förderschule des PZ Schleiz war traditionell  dabei

Am 22.09. und 23.09.2017 war es wieder soweit. Der 8. Special Olympics Thüringen Landeswettbewerb Schwimmen fand in der Roland-Matthes-Schwimmhalle Erfurt statt.
An beiden Tagen gingen insgesamt 187 Athleten und Athletinnen aus 19 verschiedenen Thüringer Einrichtungen an den Start. In folgenden neun Disziplinen ging es darum, sich die begehrten Medaillen in den verschiedenen Leistungsklassen zu sichern: 50 m Freistil – 50 m Brust – 50 m Rücken – 50 m Schmetterling – 100 m Freistil – 100 m Brust – 200 m Freistil – 4 x 50 m Staffel – 4 x 50 m Unified Staffel.
Eine Mannschaft mit 7 Sportlern und 3 Betreuern aus der Förderschule des PZ Schleiz war traditionell  dabei. Laura Krause war mit 2 Silbermedaillen  unsere erfolgreichste Starterin, und die 4 x 50m- Staffel schwamm ebenfalls auf den 2. Platz. Drei jüngere Schüler nahmen erstmals an dieser Veranstaltung teil und staunten nicht schlecht über die große Schwimmhalle und die vielen Starter.
Auf jeden Fall werden wir nächstes Jahr wieder dabei sein, wenn es heißt: "Lasst mich gewinnen, und wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst mich mutig mein Bestes geben!"
Ein ganz großes Dankeschön geht an dieser Stelle an den Förderverein unserer Einrichtung, der uns finanziell unterstützte und den Kindern und Jugendlichen damit die Teilnahme an diesen Wettkämpfen ermöglichte.


Förderschule des Pädagogisches Zentrums Schleiz erfolgreich beim Sportfest in Zeulenroda

Eine kleine Mannschaft des PZ Schleiz nahm kurz vor den Herbstferien am Sportfest des Schulamtes Ostthüringen in Zeulenroda teil.
Obwohl die Witterungsbedingungen nicht optimal waren, gab es sehr gute Ergebnisse im Sprint, Weitsprung, Medizinballweitwurf und 600 bzw. 800m-Lauf.

Gruppenbild am Ende des Wettkampfes, Janek Lenzner (links) belegt Platz 2 im Weitsprung, Denny Sippel (rechts) freut sich über die Bronzemedaille im Medizinballweitwurf.



Neubau des Wohnheimes in der Büsumer Straße 11-13 /Zeitungartikel der Dithmarscher Landeszeitung vom 13.10.2016