Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)

Das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG) wurde als Artikel 1 des Gesetzes 860-9-2/1 am 27. April 2002 vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen (BGBl. I S. 1467, 1468), und ist gemäß Artikel 56 Absatz 1 dieses Gesetzes am 1. Mai 2002 in Kraft getreten.

Das BGG hat das Ziel, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu verhindern sowie ihre gleichberechtigte und barrierefreie Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten. Dadurch soll ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht werden.

Es wurde zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 10. Juli 2018 zur Verlängerung befristeteter Regelungen im Arbeitsförderungsrecht und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen (BGBl. I S. 1117).

Hier finden Sie das Gesetz sowie die gebärdensprachliche Übersetzung in Videoform.